Welpenspieltage

 

Termine für Welpenspieltage gibt die Geschäftstelle von „Hubertus“- Wesel bekannt.
Bitte dort nachfragen.

Welpenspieltage sind für das zukünftige Hundeleben von großer Bedeutung. Es werden hierbei entscheidende Grundlagen zur Eingliederung in Rudelgemeinschaften gelegt. 

Nicht nur das Spielen mit Menschen, sondern auch mit Artgenossen ist ein ganz wichtiger Meilenstein auf dem Weg ins Jagdhundeleben. Es fördert nicht nur die körperliche Geschicklichkeit des jungen Hundes, sondern weckt und formt auch zum gewissen Anteil seinen Charakter, sein „Wesen“. Zunächst als zusammenhanglos erscheinendes Herumtollen beinhaltet ein naturgegebenes Aktionsprogramm zum Kennenlernen der Umwelt, zum Antrieb der eigenen Sinne, und auch zur Übernahme von Fähigkeiten anderer Hunde. Erfahrungen werden gesammelt. Artgemäßes Verhalten im Umgang mit anderen Hunden wird ebenso erlernt oder gefördert. 

Insbesondere während der  „Sozialisierungsphase“, also etwa in der achten bis zwölften Lebenswoche, müssen Welpen lernen, sich in ihre umgebende Gemeinschaft einzugliedern. Aus dem Nebeneinander soll in dieser Zeit ein Miteinander und Füreinander werden. 

Dafür wichtig sind Gruppenspiele. So wird das Jagen der „Welpenmeute“ hinter einem fiktiven Beuteobjekt, beispielsweise einem ausgestopften Kaninchenfell an der Dressurangel und abschließend, als Krönung, das Packen und Zerren der Beute, zum gemeinschaftlichen Lusterlebnis.  Es prägt sich die Erfahrung ein, dass gemeinsames Handeln zum Erfolg führt. Wird das Spiel dann auch noch im Gewässer mit einer Entenschwinge an der Dressurangel erlebt, hinterlässt das nasse Element einen besonders positiven Eindruck auf den jungen Hund. 

Ganz wichtig ist gemeinsames Handeln von Mensch und Junghund, damit so die Lernfreudigkeit beim Hund fest verankert wird. Und vor allem die Erfahrung, dass gemeinsam Erlebtes noch mehr Spaß und Freude bringt.

Letztlich gehört dazu aber auch, Disziplin und Unterordnung zu festigen. Dafür sorgt bereits der Spielablauf, bei dem der Mensch Beginn und Ende bestimmt. Nur er nimmt am Schluss die Beute an sich.