Prüfungsberichte

Langschleppenprüfung 29. Februar 2020

Am 29. Februar 2020  veranstaltete der JGV Hubertus-Wesel wieder seine vereinsinternen Langstreckenprüfungen.

Es waren  insgesamt  12 Hunde verschiedener Rassen zu den Prüfungen gemeldet, Die Beteiligung war beachtlich.

Hut ab vor allen Führerinnen und Führern, die ihre Hunde auf solche anspruchsvollen Prüfungen vorbereiten und diese dann erfolgreich oder auch ohne Erfolg absolvieren. Etwas Glück gehört immer dazu. Und wer den arbeitsreichen Weg bis dahin kennt, der kann überhaupt erst mitreden.

Zur Vorbereitung für den jagdlichen Einsatz sind Langschleppen, nach allmählicher Einarbeitung der Hunde Schritt für Schritt, sehr geeignet. Aufmerksame Jagdpraktiker wissen, wie viele Hasen oder noch mehr Füchse nach vielen hundert Metern, aber auch Fasanen als "Infantristen", erst spät mit einem tötlichen Schrot im besten Fall verenden und als  gefehlt, vorbei und weg, im Wundbett liegen, da zu früh abgeschrieben.

Wer die Arbeit auf der Langschleppe als Spielerei ansieht, sollte das mal miterleben. Er oder sie werden begeistert sein. Was zeigen hier die passionierten Hunde für einen großartigen Willen in Punkto Finden und Bringen!

Auch diesmal kam es auf den Feldern und Wiesen, vorbei an Feldgehölzen und Hecken, häufig zu Ablenkungen und Verleitungen. Neben der ohnehin für die Hundenasen gegebenen Witterung frischer oder älterer Spuren und Fährten spritzten da Kaninchen weg, gingen hier Hasen ab, fühlten sich Rehe etwas gestört. Die am Niederrhein zwar nicht ungewöhnliche Situation verursachen auch schon mal ziemlich dicht über einem suchenden Hund kreisende Wildgänse, die sogar hin und wieder in der Nähe landen.

Den Wanderpreis des JGV Hubertus-Wesel erhielt in diesem Jahr unser Mitglied Pia Kremer mit ihrem
DD-Rüden "Endro von der Emmesumer Scheuse".

Herzlicher Dank sei nicht zuletzt den Prüfungsrichtern und Richterinnen gesagt. Eine, wie erlebt, harmonische Prüfung macht Freude.

Allen ein Waidmannsdank und Waidmannsheil !